Wohnen im Studentendorf Aachen

Es gibt viele Gründe, die unser Wohnheim zu dem machen, was es ist: Eine Oase des studentischen Lebens. Allein der Name sagt schon aus was wir sind: ein Dorf. Wir kennen uns alle und können einander vertrauen. Dennoch verzichten wir nicht auf das junge, dynamische Stadtleben, das direkt um uns herum stattfindet.

Andree und Alica beim Grillen im Westpark – fotografiert von Julian SchiemannIn den fünf Häusern leben jeweils ungefähr 20 Studenten in einer Gemeinschaft zusammen. Die Bewohner eines Hauses sind wie eine große Familie. Man hilft sich gegenseitig und ist füreinander da – niemand wird ausgeschlossen. Wer bei uns einzieht, wird herzlich aufgenommen, muss sich aber ebenso einbringen und engagieren. Dieser soziale Aspekt ist ein Hauptgrund hier einzuziehen.

Wir leben miteinander: Man trifft sich in der Bar, isst zusammen zu Abend, veranstaltet Spieleabende, schaut zusammen Fernsehen oder geht zusammen zum Sport. Damit dieses Miteinander auch funktioniert haben wir hier im Dorf bestimmte Regeln. Doch was bedeutet das genau?

Das Dorf bestimmt
Jeder Dorfbewohner hat eine Stimme die mindestens zweimal im Semester während der Dorfversammlung gebraucht wird. In der Dorfversammlung trifft sich das ganze Dorf und behandelt Aktuelles, hört sich Ämterberichte an und entscheidet über Anträge die vorher von den Bewohnern eingereicht wurden. Einmal im Semester wird ein neuer Pro-Dorfsprecher gewählt, der ein Jahr lang mit dem aktuellen Dorfsprecher die Dorfbewohner öffentlich vertreten wird. Neben dem Dorfsprecher gibt es noch viele wichtige Ämter und interessante Möglichkeiten sich für das Dorf zu engagieren. Sei es als Barwart, Dorftutor, Nähmaschinenwart, Waschmaschinenwart, und anderen. Natürlich musst du nicht unbedingt ein Amt übernehmen, um im Dorf mitzuwirken. Nach Absprache kannst du deine Ideen auch einfach so verwirklichen. Zum Beispiel einen kleinen Gemüsegarten anlegen oder eine nette Sitzgelegenheit fürs Dorf bauen. Hilfe wird immer und überall gern gesehen!

Die Gemeinschaft steht bei uns im Mittelpunkt. Aber es ist nicht nur Engagement, sondern auch der Spaß, der daraus entsteht: Stell dir vor es ist 30°C im Sommer, du kommst gerade aus einer langwierigen Vorlesung. Ätzend! Und jetzt? Kein Problem: Leg dich doch einfach auf die Dorfwiese. Nein? Keine Lust, lieber etwas aktiver? Okay, schreib ne Dorfmail und ruf zu einer Runde Fussball oder Ultimate-Frisbee auf. Die halbe Stunde hast du nicht? Dann geh doch zum RWTH-Sportplatz und spiel Beach-Volleyball, keine 5 Minuten Gehweg. Es ist wirklich für jeden etwas dabei. Und während du dir überlegst ob du nächsten Winter in die Sauna oder den Fitnesskeller gehst, schmeißt du einfach dein Steak oder Gemüsestab auf den Dorfgrill. 😉

Da sich jedes Mitglied aktiv im Dorf engagiert, haben wir einiges für die Gemeinschaft geschaffen, das nicht selbstverständlich ist. Dazu gehören:

  • Die Dorfbank in der Mitte des Dorfes – fotografiert von Julian Schiemannmehrere Clubräume
  • mehrere Getränkekeller
  • einen Bastelkeller (Werkstatt)
  • eine Sauna
  • eine eigene Turnhalle mit Badmintonnetz und Tischtennisplatte
  • einen Fitnesskeller
  • mehrere Dorfgrills
  • eine Nähmaschine
  • einen Musikkeller
  • einen Flügel, der regelmäßig gewartet wird
  • Der Dorfflügel – fotografiert von Julian Schiemannmehrere Kicker-Tische in den Bars
  • eine Baumbank in der Mitte des Dorfes
  • zwei Bars (Haus 2 Bar und Haus 4 Bar)
  • eine große Dorfbar bzw. Dorfclub (G-Bar)
  • einen Lernraum (damals Frühstücksraum)
  • das Dorfnetz & eduroam-Netz auf dem gesamten Gelände
  • viel dorfeigene Grünfläche zum Entspannen, Fußball spielen oder Gärtnern
  • eine Lagerfeuerstelle mit Pizzaofen, Holztisch & Bänken
  • die RWTH Sportanlagen direkt vor der Tür
  • den Westpark und den Westbahnhof direkt um die Ecke
  • freie Parkplätze rund um das Gelände

Um all das zu erhalten und sogar noch auszubauen, ist es wichtig, dass jeder Dorfbewohner mithilft und sich rücksichtsvoll und fair verhält.

Für mehr Informationen über das Dorf, die Häuser, die Zimmer oder die Bars, kannst du die jeweilige Seite besuchen oder mal einen Blick in das Dorflexikon werfen.

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