Das Dorflexikon

[two_third]Das Dorflexikon ist als Nachschlagewerk für diejenigen gedacht, die mehr über das Studentendorf, dessen Organisation, Tradition und Aufgabenverteilung wissen möchten. Besonders Neueinzügler sollten sich die Zeit nehmen und diese Seite komplett durchlesen. Neben dem Dorflexikon stehen folgende Satzungen und Regelungen zum Nachschlagen bereit:

In dieser Webansicht kann einfach nach Stichworten per Suchfunktion des Browsers (Strg+F oder ⌘F) gesucht werden. Wenn du lieber auf toten Bäumen liest, kannst du deinen Haussprecher nach einer gedruckten Version fragen, welche aber wahrscheinlich nicht mehr die aktuellste Version ist.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die mit Rat und Tat bei der Erstellung dieser Informationssammlung geholfen haben oder das Lexikon korrekturgelesen haben.

Ein Dank geht selbstverständlich auch an alle diejenigen, die sich für das Dorf engagieren und in dessen langer Geschichte engagiert haben. Besonders hervorgehoben sei unser ehemaliges Hausmeisterehepaar Schwarzbach, ohne deren Anstrengungen das Studentendorf nie zu dem geworden geworden wäre, wie wir es heute kennen. Wir hoffen, dass auch das Studentenwerk eines Tages einsehen wird, dass das Studentendorf etwas ganz besonderes ist.

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Bearbeitungsverlauf:

6. Auflage Wintersemester 2015/2016
Webversion erweitert und überarbeitet von Julian Schiemann 2015/2016

5. Auflage Wintersemester 2012/2013
erweitert, überarbeitet und fürs Web angepasst von Julian Schiemann 2012/2013

4. Auflage Wintersemester 2011/2012
erweitert und überarbeitet von Philipp Wetzchewald 2012

3. Auflage Sommersemester 2009
erweitert und überarbeitet von Paul Cetin 2005 und Wolfgang Refisch 2009

2. Auflage: unbekannt

1. Auflage Wintersemester 1999/2000
Zusammengestellt von Pawel Ostapczuk, Bernhard Reppelmund, Marco Wegener.
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Dorflexikon

Ämter
Unser Dorf ist selbstverwaltet, deshalb gibt es im Dorf zahlreiche Ämter. Im Einzelnen sind dies die folgenden:

Chefetage (Das Dorfsprecher-Team)

  • der Dorfsprecher, er ist erster Ansprechpartner für alle Dorfangelegenheiten, insbesondere für den Kontakt mit dem Studentenwerk.
  • der Pro-Dorfsprecher ist der Vertreter des Dorfsprechers und ist neben den Protokollen auf dem Dorfrat und der Dorfversammlung auch für einige andere Angelegenheiten zuständig, während er sich auf seine Zeit als Dorfsprecher vorbereitet. Es wird jede zweite Dorfversammlung im Semester ein Prodorfsprecher für das nächste Semester gewählt, jedes Haus muss dazu einen Kandidaten stellen.

Belegung

  • der Belegungsobmann ist Anlaufstelle für alle Angelegenheiten die mit der Belegung und den Mietern zu tun haben. Er führt die Belegungsliste und ist für Neueinzügler zuständig. Er regelt die Belegung mit dem Studentenwerk, und ist auch im Falle deines Auszugs als erstes zu benachrichtigen!
  • der Belegungsausschuss entscheidet wer hier im Dorf einzieht. Dazu wird sich mehr oder weniger regelmäßig getroffen, um eine geeignete Auswahl zu erhalten. Er besteht aus jeweils einem Vertreter aus den Häusern und dem Belegungsobmann.
  • die Belegungsausschussmitglieder sind die Vertreter aus den Häusern, die, falls ein Zimmer bei euch im Haus frei werden sollte, sich mit euch in Verbindung setzen um mit euch einen neuen Mitbewohner auszusuchen.

Finanzen

  • der Dorfkassenwart führt die Dorfkasse und gibt auf jeder Dorfversammlung einen Bericht ab.
  • die zwei Kassenprüfer prüfen diese einmal im Semester, und auch andere Kassen, aber nur wenn sich ein schlimmer Verdacht aufgetan hat.

Technik

  • die Netzwerkadministratoren fürs Netzwerk, sind hauptsächlich für die Hardware des Netzes zuständig und Ansprechpartner für Neuanschlüsse.
  • die Waschmaschinenwärte für die etwas andere Hardware, werten die Wäschelisten aus und sollten informiert werden, wenn eine Maschine mal wieder kaputt ist.
  • der Webmaster aktualisiert und verwaltet den Onlineauftritt des Studentendorfs, pflegt den Dorfkalender auf der Startseite und teilt wichtige Informationen mit dem Dorf.

Feiern und Feten

  • der Dorfanlagenwart verwaltet die Musikanlage und deren Verleih innerhalb des Dorfes.
  • der Beamerwart kümmert sich um den Dorfeigenen Beamer, und passt auf dass ihr auch ordentlich damit umgeht wenn ihr ihn bei ihm ausleiht.
  • der Grillwart ist zu fragen, wenn mal unser großer Dorfgrill wieder in Aktion treten soll.
  • das Haus G Barteam besteht aus 5 Personen, am besten aus jedem Haus eine. Es organisiert die großen Partys und ist Verantwortlich für das funktionierende Equipment

Sport & Wellness

  • beim Saunawart und Fitnesskellerwart findet ihr die Schlüssel für die Sauna.
  • der Skifahrtwart organisiert eine jährliche Skireise für die Bewohner des Dorfes.

Freizeit

  • zwei Tutoren, die im Lexikon noch mal extra aufgeführt sind.
  • Jedes Jahr an Fronleichnam fährt das Dorf mit ehemaligen Bewohnern und Freunden nach Holland, um dort zu segeln. Der Segeltourwart plant/organisiert die Fahrt und verwaltet die Kasse.
  • Für eventuelle „Vatertagstouren“ oder ähnliche gepäcklastige Ausflüge ist das Dorf stolzer Besitzer eines Schwerlastbollerwagens, den der Bollerwagenwart im Auge behält.

Hobby

  • bei den Bastelkellerwärten bekommst du den Schlüssel zum Bastelkeller.
  • der Musikkellerwart (Keller in Haus G) verwaltet den Schlüssel.
  • in der großen Halle steht unser dorfeigener Flügel. Wenn du spielen kannst und möchtest, hol dir den Schlüssel bei unserem Flügelwart.
  • wenn du Spaß an eigenen Modekreationen hast oder einfach nur einen Flicken auf die Jeans nähen möchtest, kannst du dir jeder Zeit bei unserem Nähmaschinenwart die Maschine ausleihen.

Diverses

  • Für ein sauberes und müllfreies Dorf haben wir das Amt der Müllfee ins Leben gerufen.
  • Für Outdoor-Aktionen stehen dir auch Pavillons und Bierzeltgarnituren zur Verfügung, die der Pavillonwart verwaltet.
  • wir haben einen Fickwart, was soll man da noch erklären…

In den Häusern

  • Haussprecher und Pro-Haussprecher sind für alle hausinternen Sachen zuständig, und vertreten die Häuser auf dem Dorfrat.
  • Hauskassenwart führt die Hauskasse und stellt dir die fälligen Beiträge im Dorf in Rechnung.
  • u. v. m.

Genaue Informationen über Pflichten der Dorfämter kannst du in der Dorfsatzung nachlesen. Eine Liste mit den aktuellen Ämtern (wer macht was?) hängt (sporadisch) in jedem Haus am schwarzen Brett. Es ist üblich, dass jeder irgendwann mal in seiner Wohnzeit ein Amt im Haus oder Dorf ausübt.

Hinweis: „Pro“ bedeutet übrigens nichts anderes, als dass dies ein dem eigentlichen Amt vorgeschaltetes Amt ist. Soll heißen: Man wird zuerst für ein Semester zum Pro-Dorfsprecher gewählt und wird dann anschließend im nächsten Semester automatisch zum Dorfsprecher befördert. Das gleiche gilt entsprechend für die Haussprecher. Sinn dieser Regelung ist eine ausreichende Einarbeitung in das Amt und die Stellvertreter-Funktion.

Anbeter
Der Anbeter steht schon seit ewig auf der Wiese und blickt, verloren in Gedanken und Tagträumen auf Haus G. Woher kommt er? Wer ist es, der dort abgebildet ist? Eine Anekdote sagt, dieser Jüngling mit dem sehnsüchtigen Blick auf Haus G, dem ehemaligen Frauenhaus des Dorfes, wäre von einem dankbaren Ehemann gestiftet worden, der im Dorf seine zukünftige Frau kennen gelernt hätte. Laut Frau Schwarzbach (die Frau des ehemaligen Hausmeisterpaares, das über ein Vierteljahrhundert hier im Dorf wohnte) ist es jedoch ein Ehrenmal zum Gedenken der Toten der beiden Weltkriege und wurde dem Dorf 1972 zum 20jährigen Jubiläum vom damaligen Geschäftsführer des Studentenwerks überreicht.

Seine Vorgeschichte: Den Ursprung fand er darin, dass im Juni 1953 der damalige Kultusminister die Errichtung eines Ehrenmals zum Gedenken der Toten des letzten Weltkrieges anregte. Gerade einen Monat später lud der ASTA zu einer Feierstunde, in der Prof. Dr. Eilender als Stiftung von seiner Seite die Figur, geschaffen vom Bildhauer Akkermann aus Krefeld, der Studentenschaft übergab. In seiner Rede sagte er: „Die Jugend ist die Zukunft. Sie haben es in der Hand, unser Vaterland neu zu formen und einzufügen in den größeren Rahmen, in dem allein noch die Sicherheit und Freiheit Europas gewährleistet ist.“ Die Plastik fand, weitgehend unbeachtet, vorläufig im Vorstandszimmer der Studentenhilfe Aufstellung, bis sie dann fast zwanzig Jahre später dem Dorf übergeben wurde.

Badminton
Die Halle wird die meiste Zeit als Badmintonhalle genutzt. Diese steht allen Dörflern offen. Feste Spielzeiten gibt es nicht, jedoch kann man bei besetzter Halle ankündigen, dass man gerne als nächster spielen möchte.

Bars
Im Studentendorf gab es insgesamt fünf Bars, die jedoch im Zuge der Sanierung den Clubräumen weichen müssen. In Haus 2 befindet sich die Haus2-Superbar, die mittlerweile nur noch an einem Donnerstag im Monat ihre Pforten öffnet. In Haus 4 befindet sich die Haus4-Bar, die jeden Dienstag geöffnet hat. Es ist üblich, eine Bar mit Mails und Aushängen in den Häusern rechtzeitig anzukündigen. Wenn du Lust hast kannst du eine Bar veranstalten, beispielsweise als Motto/Kostüm-Bar. Näheres erfährst du bei den jeweiligen Barwärten. Die Bar kann auch für private Feiern von Dörflern genutzt werden. Detaillierte Infos hierüber bekommst du auch von den jeweiligen Barwärten in den Häusern. Natürlich kannst du deinen Geburtstag auch mit einer festen Menge Freibier während einer normalen Bar feiern. In Haus G befindet sich die HausG-Bar. In diesem alten Heizungskeller finden an die 250 feierwütige Leute Platz (vgl. HausG Barteam).

Bastelkeller
Unter Haus 3 befindet sich eine recht geräumige Werkstatt, in der man nach Herzenslust gegen einen kleinen Unkostenbeitrag basteln und reparieren kann. Informier dich vor der Benutzung aber unbedingt beim Bastelkellerwart, er ist auch für die Ausgabe der etwas teureren Werkzeuge verantwortlich.

Beamer
Es Gibt im Dorf auch einen Beamer, den man sich beim Beamerwart ausleihen kann. Er kann nur innerhalb des Dorfes benutzt werden, und auch hier nur an vorgegebenen Orten wie Clubraum, Lernraum, Halle, Bar, etc. Die Beiträge sind aber nicht hoch, und wenn du mal ein Ereignis, wie ein Fußballspiel oder einen Film zeigen willst, dann nix wie los!

Bibliothek
Im Amtszimmer des Dorfsprechers wurde eine kleine Bibliothek eingerichtet mit dem Ziel, Bücher und/oder Skripte bereitzustellen. Bisher ist die Auswahl mager, aber vielleicht willst du dich engagieren und sie weiter ausbauen?

Clubraum
Der Clubraum ist so eine Art Wohnzimmer in jedem Haus. Die Häuser ohne Bar (Haus 1 und 3) haben separate Clubräume, in allen anderen Fällen ist meist die große Küche gemeint. Hier trifft man sich zum fernsehen, essen, was auch immer. Auch die Hausversammlungen finden dort statt. Der Clubraum ist ebenfalls eine beliebte Ausweichmöglichkeit für Partygäste, die keine andere Übernachtungsmöglichkeit gefunden haben.

Denkmalschutz
Das Studentendorf wurde gemäß § 3 Absatz 1 des „Gesetzes zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler im Land Nordrhein-Westfalen“ (Denkmalschutzgesetz – DSchG NW) vom 11.03.1980 bis zum Stichtag (31.01.1998) in die Liste der Baudenkmäler der Stadt Aachen rechtswirksam eingetragen (siehe AZ + AN Nr. 32 von 07.02.1998). Gemäß §9 Denkmalschutzgesetz bedarf der Erlaubnis, wer Baudenkmäler beseitigen oder verändern will oder in der engeren Umgebung von Baudenkmälern Anlagen errichten, verändern oder beseitigen will, wenn hierdurch das Erscheinungsbild des Denkmals beeinträchtigt wird. Zur Geschichte, wie es genau dazu gekommen ist, wird dir sicher der eine oder andere ehemalige Dorfbewohner einiges erzählen können. Letztendlich waren es Pläne des Studentenwerks, das Dorf abzureißen oder zumindest umzubauen, die zu diesem Antrag unsererseits geführt haben.

Dorfanlage
In der Haus G Bar stehen jeweils zwei Boxen und Subwoofer, die sich die Häuser für Partys auf Nachfrage beim Anlagenwart ausleihen können.

Dorfesel
Unser aller Dorfesel, ein dickes schönes Plüschtier, wohnt beim Dorfsprecher im Zimmer. Damit wir alle wissen, dass es dem Esel gut geht, muss der Dorfsprecher diesen natürlich bei jeder Dorfversammlung präsentieren. Es gibt aber immer wieder gemeine Leute, wie zum Beispiel die Organisation der „Schwarze Hand“, die ihn entführen und erst gegen ein Lösegeld in Form von Bier wieder vor der Dorfversammlung hergeben. Dabei gilt, dass man ihn nur mit Schraubwerkzeug befreien darf. Natürlich sollte dabei kein Sachschaden entstehen. Dabei sei angemerkt, dass zur 40-Jahr-Feier ein weiterer, älterer Esel in einem Käfig aufgetaucht ist und seitdem unserem jetzigen eigentlichen Esel Konkurrenz macht. Dies ist der Esel, der von einem ähnlichen Studentendorf in Berlin zur Gründung unseres Studentendorfes in Aachen überreicht wurde. In all der Zeit hat sich der Esel aber wacker gehalten, und zeugt gerade deshalb vom Leben, das hier im Dorf immer noch blüht. Da hat er sich aber auch wirklich eine würdige Vertretung verdient.

Dorfkalender
Der Dorfkalender dient zur Übersicht über dorfweite Events. Dorftutoren tragen gemeinsame Ausflüge ein, die Fußballmannschaft ihre Spiele und die Barwärte die Partys. Du findest die nächsten zehn Events des Dorfkalenders immer auf der Startseite der Dorfwebsite. Du kannst den Dorfkalender auch in deinem Kalender abonnieren. Dazu einfach die Kalenderdatei herunterladen und in deinen Kalender importieren. Alternativ kannst du den Link der Datei kopieren und in dein Google-Kalender einfügen. Für Schreibberechtigungen kontaktiere bitte das Webmaster-Team.

Dörfler
Dörfler meint alle Dorfbewohner die Haupt- oder Untermieter sind.

Dorflexikon
Ist das, was du gerade durchliest. Eine ausgedruckte Version kannst du beim Haussprecher bekommen. Sollte der keine mehr haben, können beim Dorfsprecher neue angefordert werden. Wenn du noch Verbesserungs- oder Überarbeitsungsvorschläge hast, kannst du dich auch gern beim Dorfsprecher & Webmaster melden.

Dorflinde
Dieser Baum wurde von den ersten Bewohnern des Dorfes gepflanzt. Er steht in der Mitte des Dorfes und hat sich durch all die Jahre zusammen mit dem Dorf entwickelt. In all den Jahren ist die Dorflinde zum Symbol für das Studentendorf und seine Geschichte geworden, die nur geringfügig kürzer ist als die der Bundesrepublik! In Anlehnung an die Pflanzung der Dorflinde zu Beginn der Dorfgeschichte ist zu jedem fünfjährigen Jubiläum ein weiterer Baum im Dorf von dessen Bewohnern gepflanzt worden, der letzte zur 55-Jahr-Feier im Jahr 2008.

Dorf-Rallye
Die Dorf-Rallye ist leider eine etwas in Vergessenheit geratene Sache. Hierbei wurden die Teilnehmer per Fahrrad oder Auto in kleinen Gruppen quer durch Aachen und Umgebung geschickt, um unterwegs kleine Rätsel oder witzige Aufgaben zu lösen. Eigentlich ein großer Spaß. Vielleicht findet sich ja mal wieder jemand der so eine Rallye organisieren möchte.

Dorfmail „an Alle“
Solltest du zu den Nutzern des Computernetzwerks im Dorf gehören, kannst du dich jeden Tag über die „Dorfmails“ erfreuen. Das sind Nachrichten (E-Mails), die alle Netzwerkbenutzer erhalten und die auch du selbst schicken kannst (siehe auch Mailinglisten). Solche Nachrichten sind mal mehr oder weniger sinnvoll. Bei entsprechend wichtigen Themen sollten jedoch Aushänge am Schwarzen Brett gemacht werden, um tatsächlich „alle“ zu erreichen. Siehe auch Mailinglisten.

Dorfrat
Der Dorfrat ist ein wichtiger Teil unserer Selbstverwaltung. Er setzt sich aus den wichtigsten Ämtern im Dorf zusammen, bestehend aus den beiden Dorfsprechern, dem Belegungsobmann, der Dorfkasse, den 5 Haussprechern und dem Kassenprüfer. Er steht allen Dörflern offen und trifft sich normalerweise eine Woche vor der Dorfversammlung. Der Dorfrat legt gemäß Satzung die Richtlinien für das Gemeinschaftsleben fest.

Dorfsatzung
s. Vereinssatzung.

Dorfsegeltour
Seit den 60er Jahren gibt es im Studentendorf die Tradition, gemeinsam auf der holländischen Seenplatte zu segeln. Dabei teilen sich die Dörfler untereinander auf die einzelnen Boote und Kochgruppen auf. Dann wird mit der ganzen Flotte den Zeitraum um Fronleichnam auf der Seenplatte in Friesland gesegelt. Das war bisher immer ein ganz tolles Erlebnis und eine Chance, mehr Leute aus dem Dorf kennen zu lernen.

Dorfversammlung
Die Dorfversammlung ist das höchste Organ der Selbstverwaltung des Dorfes. Sie findet mindestens zweimal im Semester statt und wird vom Dorfsprecher geleitet. Auf ihr treffen sich alle Dörfler, entscheiden gemeinsam über die zukünftigen und aktuellen Geschicke des Dorfes und wählen die Kandidaten in die Dorfämter. Auf der Dorfversammlung herrscht Anwesenheitspflicht für alle Dörfler egal, ob Haupt- oder Untermieter. Bei unentschuldigtem Fehlen, zu spät kommen oder zu früh gehen gibt es Geldstrafen. Genaueres kannst du im Dorfrecht nachlesen.

Exdörfler
Ein Exdörfler ist ein ehemaliger Dorfbewohner. Exdörflern, also auch dir, wenn du eines Tages ausziehen solltest, stehen viele Dorfeinrichtungen weiterhin zur Verfügung. Genaueres ist hierzu in den einzelnen Ordnungen (z. B. Bastelkeller, Waschmaschinen, Bars…) festgelegt. Um auch über die Studienzeit hinaus den Kontakt zum Dorf zu erhalten, besteht die Möglichkeit, als Dörfler wie auch als Exdörfler dem Förderverein des Studentendorfes beizutreten (Näheres im Punkt „Förderverein des Studentendorfes e.V.).

Fahrradkeller
In Haus I, II und IV gibt es im Keller einen Raum, in dem du dein Fahrrad abstellen kannst, damit es länger lebt. Da diese Räume auch mal als Partyräume genutzt werden, solltest du auf Aushänge oder Mails achten, wann die Fahrräder aus diesem Raum geräumt werden müssen. In diesem Sinne solltest du dein Fahrrad bitte auch nicht irgendwo (z. B. an Heizungsrohren) anketten. Solltest du über das Wochenende oder eine längere Zeit wegfahren, kannst du das Fahrrad ja ins Zimmer stellen oder einen Mitbewohner um Hilfe bitten, sich um dein Fahrrad zu kümmern. Ein Abstellen der Fahrräder auf den Fluren ist übrigens aus Brandschutzgründen nicht zulässig.

Fitnesskeller
Im Keller von Haus G befindet sich ein Trainingsraum, der mit mehreren Fitnessgeräten ausgestattet ist. Er steht allen Dörflern und Exlern frei zur Verfügung. Vor der ersten Benutzung ist bitte die Fitnesskellerordnung zu lesen. Näheres erfährst du vom Fitnesskellerwart, von dem du auch den Schlüssel erhältst.

Flure
Die Flure in den Häusern sind formell als Fluchtwege deklariert. Deshalb müssen diese offiziell leer stehen, was nicht immer der Fall ist. Um einen guten Mittelweg zu finden, hörst du dich am besten in deinem Haus um, was gerade toleriert wird und was nicht.

Förderverein des Studentendorfes e. V.
Um das Studentendorf und sein Gemeinschaftsleben zu unterstützen, wurde 1982 der Förderverein gegründet. In ihm sind viele Ehemalige vereinigt. Auch aktuelle Bewohner können gegen einen Mini-Jahresbeitrag von 5 € Vereinsmitglieder werden. Der Förderverein unterstützt die einzelnen Häuser und das Dorf bei Anschaffungen für Haus- und Dorfeinrichtungen, die dem Gemeinschaftsleben beitragen. Er hat die Schirmherrschaft für unser Internet-Projekt übernommen und unterstützt es im Rahmen seiner Möglichkeiten. Sämtliche Bestandteile unseres Netzwerkes sind an diesen Verein gespendet oder von ihm angeschafft worden und sind somit Eigentum des Vereins.

Frühstücksraum/Lernraum
Das ist der Raum direkt rechts, wenn man Haus G betritt. Leider sind die Zeiten vorbei, in denen uns das Studentenwerk hier an Ort und Stelle mit Essen verköstigte. Hier kann man gemeinsam oder im Stillen lernen, je nach anderweitiger Nutzung. Zudem findet man dort einen von uns errichteten Eduroam-WLAN-Zugang der RWTH.

Fußballfeld
Auch Esels- oder Dorfacker genannt, ist die Wiese zwischen Haus 1 und 2. Man findet eigentlich immer ein paar Leute, die mitspielen. Lasst aber bitte den Rasen leben 😉 Die Häuser freuen sich übrigens, wenn Ihr die Hauswand nicht als Bande missbraucht und nicht bis spät in die Nacht dort kickt.

Fußballturnier
Einmal im Jahr findet auf dem Dorfacker das Dorffußballturnier statt. Dabei kämpfen die Häuser um die begehrten Wanderpokale, den die Sieger für ein Jahr ihr Eigen nennen dürfen. Mehrzahl, weil es je einen Pokal für männliche und weibliche Mannschaften gibt! Organisiert wird das Turnier vom Gewinner des Männerpokals im vorigen Jahr.

Geschichte des Dorfes
Für die meisten Studenten wurde das Studium in den Nachkriegsjahren zu einem dornenvollen Weg. Unter anderem war als Folge des Krieges Wohnraum in Aachen knapp, die Zahl der Studierenden stieg damals von 2000 auf 6000. Viele waren gezwungen, mit ihrer Wohnung in die ländliche Umgebung auszuweichen.

Aus dieser Situation heraus entschloss sich die Technische Hochschule dazu, selbst Abhilfe zu leisten: sie plante den Bau eines „Studentendorfes“. Es sollte eine gute und preiswerte Unterkunft geschaffen werden. Ferner sollte das Dorf von den Studenten selbst verwaltet werden, das war eine Vorgabe des Marshall-Plans. Es galt von Anbeginn, das Gemeinschaftsleben zu fördern, die Gefahr der Isolation des Einzelnen zu bannen und ausländische Studenten stärker zu integrieren.

In diesem Sinne sollten die Zimmer nur mit dem Notwendigen ausgestattet werden. Sie sollten überschaubar in Etagen und Häuser zusammengefasst werden, und so Gelegenheit zur Begegnung und zum Sich kennen lernen geben.

Die Frage der Finanzierung blieb jedoch zunächst offen. Unter anderem stiftete die Stadt Aachen den Bauplatz am Königshügel, der amerikanische Hohe Kommissar übergab am 30. Oktober 1950 der Technischen Hochschule zusammen mit einer Stiftungsurkunde einen Scheck in Höhe von 400.000 Mark. Im Herbst 1951 konnte endlich mit dem Bau begonnen werden.

Im Frühjahr 1953 waren drei Häuser fertig gestellt, gebaut wurde noch an Haus 4 und am Festsaal. 137 Studenten konnten in das Dorf einziehen: In das Obergeschoss des Gemeinschaftshauses die in der Minderheit befindlichen Studentinnen, in die anderen Häuser die Studenten, wobei in den großen Zimmern zwei Neueinzügler zusammen wohnten. Die Miete betrug immerhin stolze 23,– Mark pro Monat, zuzüglich 8,– Mark pauschal für Wasser, Strom, Heizung, Gas und Bettwäsche.

Gemäß der Präambel der Dorfsatzung war und ist jeder Bewohner des Dorfes verpflichtet, sich zum Nutzen aller einzusetzen und aktiv mitzuarbeiten – eine Auffassung, die dieses Wohnheim so besonders macht und es von den später vom Studentenwerk erbauten Studentenhotels unterscheidet.

Formal haben sich im Laufe der Zeit einige Sachen bezüglich der Selbstverwaltung geändert, zum Beispiel verzichtete man auf das Konzept der betreuenden Assistenten oder Dozenten. An der eigentlichen Idee der Selbstverwaltung halten glücklicherweise bis heute alle fest auch, wenn inzwischen ein Verein gegründet wurde. Aus der damals kleinen Dorflinde ist ein großer Baum geworden, Herr und Frau Schwarzbach, das ehemalige Hausmeisterehepaar im Ruhestand, und das Dorf ein Denkmal. Trotz allem ist unser Dorf immer noch eines: Ein Plätzchen an der Hochschule, das zeigt, dass studieren und wohnen verdammt viel Spaß machen kann!

Gerüchteküche
Jemals in Haus 2 in der oberen Küche zu Mittag gegessen? Den Suppenlöffel geschwungen, und gleichzeitig zugeguckt, was gerade im Dorf passiert, wer in welches Haus geht, wer wem im Sommer auf der Wiese den Rücken einölt? In dieser Küche kann man einfach nicht anders! Die anderen Häuser sind dagegen natürlich auch nicht gefeit!

Getränkekeller
Die meisten Häuser haben einen Getränkekeller, aus dem man sich Getränke nehmen kann, die später über die Hausrechnung abgerechnet werden. Einzelheiten erfährst du vom Bierkeller- oder Getränkekellerwart deines Hauses.

Dorfgrill
Unsere Grünanlagen sind im Sommer natürlich hervorragend zum gemeinschaftlichen Grillen geeignet. Die meisten Häuser besitzen hierfür auch eigene Grills. Es gibt auch einen mobilen Dorfgrill, den du für größere Grillaktionen benutzen kannst. Frag einfach mal den Grillwart.

Häuser (1, 2, 3, 4 und G)
Jedes Haus besitzt eine eigene Hausordnung, die für die Bewohner verbindlich ist. Dort sind noch weitere Einzelheiten wie Dienste und die Hausämter geregelt. Dabei gilt es zum Beispiel, nach einem Plan die Küchen zu putzen oder den Clubraum zu reinigen, wobei jeder einmal dran kommt. Hausämter sind zum Beispiel Haussprecher, Pro-Haussprecher, Küchenwart, Hauskassenwart, Barwarte, Getränkekellerwart, und allerlei mehr, wo man sich engagieren kann.

Haus G
Haus G war früher das Gemeinschaftshaus des Dorfes. Bewohnt wurde nur die obere Etage, da sich im Erdgeschoss und Keller zahlreiche Gemeinschaftsräume wie der Frühstücksraum, die Bibliothek, etc. befanden. An Haus G, das übrigens in den Anfangsjahren des Wohnheims das Mädchenhaus inkl. Anstandsdamenzimmer war, ist die große Halle angebaut. Nach der Sanierung wird nun auch die untere Etage bewohnt. Im Keller befinden sich heute die moderne Sauna inkl. Badewanne und Duschen, der Fitnesskeller und der Musikraum. Im ehemaligen Heizungskeller wurde die große Dorfbar (HausG-Bar) errichtet, die auch vom Keller aus zugänglich ist.

Haus F
Haus F war die ehemalige Hausmeisterwohnung, die von fünf Dörflern bewohnt wurde, allerdings irgendwann in HausG eingegliedert wurde. Es war berühmt für seine Flur-Theke und den außergewöhnlichen Alkoholkonsum.

Hausessen
Ab und zu veranstaltet jedes Haus ein Hausessen, meist mit einem Thema. An diesem Abend kocht dann jeder was, sodass eine üppige Palette von Köstlichkeiten vorhanden ist. Ab und zu verabreden sich auch mehrere Häuser zu einem gemeinsamen Hausessen.

Hausmeister
Das Dorf verfügt über eine Hausmeisterstelle. Das Büro des Hausmeisters befindet sich in Haus 2.

Hausrechnungen
Der Kassenwart jedes Hauses ist dafür zuständig, in regelmäßigen Abständen pro Jahr Hausrechnungen zu schreiben, z.B. quartalsweise. Über diese Rechnung werden beispielsweise die Getränke aus dem Bierkeller, das Geld für die Wäsche, die Internetnutzung usw. abgerechnet. Auch wird pro Semester ein Dorf- und Hausbeitrag erhoben, der in die Dorf- bzw. Hauskasse wandert.

Hausversammlung
Dabei treffen sich alle Hausbewohner zwischen Dorfrat und Dorfversammlung, um die aktuellen Themen vom Dorfrat zu erörtern, hausinterne Angelegenheiten zu diskutieren und die Kandidaten der Häuser für die Dorfämter festzulegen. Dabei ist in der Selbstverwaltungsordnung festgelegt, wer welche Kandidaten stellen muss. Sie ist genauso wie die Dorfversammlung anwesenheitspflichtig für alle Hausbewohner.

Homepage vom Dorf
Im Internet ist das Studentendorf wie alle anderen Wohnheime natürlich auch vertreten, und zwar unter www.dorf.rwth-aachen.de. Wahrscheinlich hast du dich auch über sie beworben. Hier sind manchmal aktuelle Ereignisse auf der ersten Seite angekündigt, es findet sich eine Ehemaligendatenbank, in die du dich beim Auszug eintragen kannst, und vieles mehr. Auch die Homepages der einzelnen Häuser finden sich hier. Wenn du Vorschläge hast, oder mal selber was online stellen willst, melde dich beim Webmaster. Und ganz besonders, wenn du mal eine Haus-Homepage o. ä. aktualisieren willst, weil du einfach Spaß am Gestalten von Webseiten hast!

Kicker
Im den Bars von Haus 2 und Haus 4 gibt es jeweils einen Kicker. Ab und zu gibt’s auch ein Dorf-Kicker-Turnier. Kickern ist hier im Dorf der Volkssport, aber hab keine Angst vor den ganzen Cracks – Übung macht den Meister!

Kingshill-Cup
Der Kingshill-Cup ist eine Traditionsveranstaltung. Dabei treten alle Wohnheime, die hier oben auf dem Königshügel beheimatet sind, einmal im Jahr gegeneinander in verschiedenen Sportarten an, die da wären Fußball, Volleyball, Tauziehen und Bierhumpen stemmen!
Die Aktion ist eine sehr gute Gelegenheit ganz unkompliziert noch andere Studenten hier aus dem Dorf und den anderen naheliegenden Wohnheimen kennen zu lernen. Die Wettkämpfe sind eigentlich eine spaßige Angelegenheit, zwischen denen man genug Zeit hat im allgemeinen Trubel abzuhängen und sich die anderen Mannschaften anzugucken. Organisiert wird die Veranstaltung von den Dorftutoren. Vor allem am Abend, wenn dann alle Spiele vorbei sind und die Siegerehrung stattfindet, gibt es eine Fete von allen Teilnehmern und sonstigen Studenten vom Königshügel.
So ein Spektakel solltet ihr euch eigentlich nicht entgehen lassen… wie gesagt, der Spaß und der Trubel stehen hier im Vordergrund (und natürlich dass das Dorf gewinnt…).

Kingshill Kickers
Das ist die Fussballmannschaft des Dorfes, die in der Bunten Liga in Aachen spielt. Auf dem Dorfacker wird geübt, gespielt wird zu rechtzeitig angekündigten Terminen in dorfeigenen Trikots auf großen Fussballplätzen. Es existiert ein eigener Mailverteiler, fussi@dorf.rwth-aachen.de, in den du dich bei Interesse auch gerne eintragen kannst.

Kündigungen
Diese sind generell dem Belegungsausschuss vorzulegen (und nicht dem Studentenwerk!!!). Von diesem wird dann alles weitere in die Wege geleitet. Bitte informiere den Belegungsausschuss so früh wie möglich über deine Auszugspläne, damit dein Zimmer schnell weiter vergeben werden und die Zimmervergabe langfristig geplant werden kann.

Laufzettel
Ein Laufzettel wirst du für die Abnahme deines Zimmers am Ende deiner Wohnzeit im Dorf erhalten. Darauf ist von den ganzen Kassenwärten im Dorf zu bescheinigen, dass du auch keine Schulden mehr hast, und somit reinen Gewissens ausziehen kannst.

Mailinglisten
Im Dorf gibt es verschiedene Mailinglisten. Beim Einzug kannst du einen Internetanschluss bei den Netzwerkadministratoren beantragen. Sie tragen dich auch automatisch in die dorfweite und hausinterne Mailingliste ein.

Musikkeller
Befindet sich im Keller von HausG und wird vom Musikkellerwart betreut.

Netzwerk
Das Dorf verfügt zusammen mit dem FAHO-Wohnheim und dem DEMAG-Wohnheim über einen Glasfaserkabelanschluss direkt zum Rechenzentrum der RWTH. Jeder Dörfler kann sich an das Netzwerk und somit ans Internet für eine einmalige Anschlussgebühr und einer Monatlichen Nutzungsgebühr anschließen lassen. Es gibt eine Netzwerkordnung, an die sich alle Benutzer halten müssen. Nähere Infos findest du auf den Internet-Seiten des Dorfes oder bei den Netzwerkadministratoren.

Party
Du willst eine Party für Dörfler ohne finanzielle Interessen schmeißen? Mach‘s einfach! Finanzielle Unterstützung bis zu 50 € erhältst du evtl. bei deinem Pro-Dorfsprecher, frag ihn einfach.

Parken im Dorf
Das Parken von Autos im Dorf ist verboten. Davon gibt es keine Ausnahmen, weder nachts, noch am Wochenende, noch sonst wann. Vor dem Dorf sind genügend Parkplätze vorhanden, die Bewohner von Haus 4 haben eine Sondergenehmigung der RWTH für das Parken an der Hausseite zum Sportplatz hin. Für Falschparker gibt es dorfinterne Strafzettel, die verhängten Strafen sind an den Pro-Dorfsprecher zu entrichten. Ferner dürfen die Dorfsprecher Nummernschilder im Dorf geparkter Autos abschrauben, die es erst bei Entrichtung der Strafe wieder zurück gibt.
Das Be- und Entladen ist natürlich erlaubt.

Putzen
Das Studentenwerk hat für unser Dorf einen Putzmann angestellt, der bestimmte Putzleistungen täglich ausführen muss. Diese sind in den Schaukästen einzusehen.

Saal
Die große Halle an Haus G wird hauptsächlich für die Dorfversammlungen oder sportliche Aktivitäten, wie Badminton oder Tischtennis, genutzt. Auf der Bühne befindet sich der Dorf-Flügel, der es allen musikalisch talentierten Dörflern ermöglicht, fernab vom heimatlichen Instrument zu üben. Ferner kann der Saal gemietet werden. Zuständig hierfür ist der Pro-Dorfsprecher.
Die Reinigung des Saals wird von uns selbst übernommen. Für die terminliche Organisation hängen Saalreinigungslisten in jedem Haus aus. Bei unvollständigem oder nicht erledigtem Dienst werden monetäre Strafen verhängt.

Sauna
In Haus G haben wir eine wirklich moderne Sauna zur unserer Verfügung stehen. Benutzungshinweise, Nutzungsgebühr und Schlüssel gibt’s beim Saunawart.

Die Schwarze Hand
Im Dorf treibt diese geheimnisvolle Vereinigung schon seit Jahrzehnten ihr Unwesen, indem sie immer wieder dem Dorfsprecher den Dorfesel klaut. Dieser musste ihn jedes Mal gegen ein Lösegeld in Form von Bierflaschen oder Kuchen freikaufen, damit auch der Dorfesel der Dorfversammlung beiwohnen kann. Dem nicht genug, musste auch der Gartenzwerg von Haus 1 in den 60er Jahren sein Leben in Gefangenschaft der Schwarzen Hand beenden, da das Haus nicht bereit war, das Bier zu stellen, auch dann nicht, als Einzelteile des Zwerges und brutalste Verstümmelungsfotos auftauchten. (Manche meinten damals, auf einem der Fotos den Klubraumtisch von Haus 2 zu erkennen – eine abstruse, nicht nachzuvollziehende Theorie!) Seine letzte Ruhestätte fand der Gartenzwerg übrigens am Sportplatz, wo das ganze Dorf der Beerdigung beiwohnte. Klassischerweise bestimmt die Schwarze Hand kurz vor einer Dorfversammlung die Dorflinde als Übergabeort für das Bier – immer wieder ein Treffen mystischer Gestalten, zu dem sich jeder Dorfbewohner einfinden kann, um mit der Schwarzen Hand einen Teil des Lösegeldes vor Ort zu trinken.

Schwarzes Brett
In jedem Haus hängt ein Schwarzes Brett, über die Neuigkeiten aus den Häusern und dem Dorf bekannt gemacht werden. Es ist immer einen Blick wert, denn dort hängen offizielle Informationen aus. Auch werden hier die Termine für Haus- und Dorfversammlungen, sowie für den Dorfrat bekannt gegeben.

Selbstverwaltungsordnung
Die Selbstverwaltungsordnung wurde durch die Vereinssatzung ersetzt.

Sommerfest
Da Haus 3 über keine Bar verfügt, ist es seit langem Tradition, dass dieses Haus das große Sommerfest organisiert. Dieses Fest wird hochschulweit angekündigt und erfreute sich bisher immer einer breiten Zustimmung und entsprechend hoher Besucherzahlen. Es gibt Live-Bands, eine Disco im Festsaal und vieles mehr. Auch die Bewohner der anderen Häuser helfen normalerweise mit. Als Belohnung gab es bisher immer eine tolle Nachfete für alle Helfer mit Kostümmotto und Verkleidungspflicht.

Speicher
Oben unter den Dächern der Häuser befinden sich Dachböden, auf denen du deine Wäsche zum trocknen aufhängen kannst. Dabei gilt jedoch, dass Wäscheleinen keine Erweiterung zu kleinen Zimmerschränken sind. Also: bitte trockene Wäsche schnell wieder abhängen. Ferner hast du auf dem Dachboden noch die Hälfte deiner Zimmerbreite als Abstellfläche. Dies geschieht jedoch auf eigenes Risiko – was weg kommt, ist halt weg. Außerdem gibt es für wirklich nicht mehr zu gebrauchende Dinge den Müllcontainer. Spätestens bei deinem Auszug muss dein Speicherplatz wieder leer sein.

Studierendenwerk (ehemals Studentenwerk)
Hier ein Auszug aus der Festschrift zur 40-Jahr-Feier:

Wir befinden uns im Jahre 45 nach der Gründung. Die gesamte Studentenschaft wird vom Studentenwerk A. ö. R. beherrscht. Die ganze Studentenschaft? Nein! Eines von unbeugsamen Studenten bevölkertes Dorf hört nicht auf, der Unterdrückung Einhalt zu gebieten. Und das Leben ist nicht leicht für die öffentlichen Bediensteten in den umliegenden Lagern Junkerstratium und Turmstratium, die mit allen Mitteln versuchen, dem dörflichen Treiben ein Ende zu setzen. Ihre Kraft schöpfen die Dörfler aus einem Trank, der unbesiegbar macht. Gereicht wird dieser Gerstensaft genannte Trank vom Barwart, der auch sonst noch eine Menge Rezepte auf Lager hat, wenn es darum geht, Alltagssorgen zu ertränken. Nur einer, Köpix, scheint gegen die Wirkung des berüchtigten Trankes immun zu sein. Wahrscheinlich hat er schon als kleines Kind zu sehr an der Flasche gehangen. Chef im Dorf ist der Dorfix. Wie alle anderen Bewohner fürchtet er nichts mehr, als dass er das Studium beenden könnte, aber wie er selbst sagt: Noch ist das Prüfungsamt bestechlich. Ohne Scheinchen läuft da gar nichts. Und Scheine sind knapp in dem von Feten und Orgien gefüllten Dorf. Mit anderen Worten: Das Studentenwerk hat mit dem Dorf schon viel erlebt in den letzten Jahrzehnten, in denen es versucht hat uns abzureißen, aufzustocken, oder sonst wie unsere Dorfgemeinschaft zu zerstören, um eine ökonomischere Bewirtschaftung unseres Wohnheims zu erhalten. Mit der Sanierung haben Dörfler und Studentenwerk einen nun hoffentlich guten Kompromiss gefunden, in dem das Dorfleben und die Kultur die sich hier entwickelt hat nach wie vor bestehen bleibt.

Tischtennis
In der großen Halle befindet sich unsere mobile Tischtennisplatte, auf der nach Belieben und zu entsprechenden Zeiten auch draußen gespielt werden kann. Nach Benutzung aber wieder wegstellen!

Tutoren
Diese sind für außergewöhnliche Freizeitaktionen der Dörfler zuständig und zu diesem Zwecke auch mit etwas Geld aus der Dorfkasse ausgestattet. Jeder Dörfler kann an diesen Aktionen teilnehmen. Eigentlich die beste Art, Leute kennenzulernen und viel Spaß zu haben! Also immer auf Aushänge am Schwarzen Brett achten.

Untermiete
Solltest du für eine Zeit lang nicht in Aachen sein, weil du z.B. ein Praktikum irgendwo anders machen musst, besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, dein Zimmer unterzuvermieten. Dabei musst du einen gültigen Untermietsvertrag abschließen und die Untervermietung vorher mit dem Belegungsobmann absprechen. Dabei ist zu beachten, dass eine Untervermietung nur für eine gewisse Zeit zulässig ist – bei längerer Abwesenheit ist eine Wohnzeitunterbrechung (siehe Selbstverwaltungsordnung) bei der Belegung einzureichen.
Der Untermieter hat im Dorf in der Abwesenheit des Hauptmieters die offiziellen Dörfler-Pflichten zu übernehmen. Dazu gehört bspw. die Anwesenheitspflicht bei Dorf- und Hausversammlungen! Der Hauptmieter ist wiederum verpflichtet, den Untermieter darüber zu informieren.

Verein
Um den Anforderungen der heutigen Welt gerecht zu werden, wurde 2008 eine Abstimmung durchgeführt mit dem Ziel einen Studentendorf e.V. zu gründen. Nun sind wir z.B. in der Lage als Verein Verträge abzuschließen (Wasserversicherung für die Waschmaschinen) ohne das das Risiko auf dem Rücken eines einzigen Dorfbewohner liegt, sondern die Vereinskasse dafür gerade steht.

Volleyball
Auf der Rückseite von Haus 2 wurden Halterungen für Volleyballnetzstangen in den Boden eingelassen. Die zugehörigen Stangen, das Netz, die Feldbegrenzung und ein Ball liegen in Haus 2 bereit. Einfach bei dem jeweiligen Haussprecher nachfragen!

Waschmaschinen
Die Waschmaschinen und Trockner in den einzelnen Häusern gehören dem Dorf, dementsprechend ist das Waschen auch wesentlich günstiger als in anderen Wohnheimen. Man trägt sich vor dem Waschen in die dort hängende Liste mit Namen und Zimmernummer ein. Zuständig ist bei Problemen (auch den technischen) der Waschmaschinenwart. Abgerechnet werden die Kosten über die Hausrechnungen.

Wohnheimsrat (WHR)
Das ist ein Selbstverwaltungsgremium aller Aachener Wohnheime, die vom Studentenwerk verwaltet werden. Das Studentendorf kann zu jeder Sitzung des Wohnheimsrates zwei stimmberechtigte Mitglieder entsenden, normalerweise der Dorfsprecher und der Belegungsobmann. Auf der Website des Wohnheimsrat findest du noch weitere Details.

Zweitschlüssel
Wer einen zweiten Schlüssel für sein Zimmer haben möchte, kann diesen gegen eine Kaution von 20 € beim Hausmeister abholen. Nähere Infos gibt’s bei ihm.

#Ende Dorflexikon