Haus G

An uns führt kein Weg vorbei. Haus G liegt im Zentrum des Studentendorfs und unterscheidet sich von den anderen Häusern durch den Anbau der Badmintonhalle. Dadurch haben wir allerdings, mit sechzehn Zimmern, auch die wenigsten Wohnplätze im Dorf. An der Ostseite haben wir eine schöne Wiese mit Blick auf den Sportplatz und den Lousberg, die sich hervorragend zum Grillen und chillen eignet. Gerade durch unseren neuen Gartentisch und unsere Feuerschale, verbringen wir hier im Sommer den ein oder anderen schönen Abend. Die Westseite besticht durch eine gute Sicht auf die Dorfmitte und damit natürlich auf das Dorfgeschehen. Die Küche ist ein guter Ort, sich mit den Mitbewohnern auszutauschen und das rege Treiben im Dorf zu kommentieren. Wer es etwas ruhiger mag, kann sich im Clubraum auf eine Couch chillen und fernsehen. Mangels direkten Tageslichts herrscht im Clubraum ewige Dämmerung, in welcher faule Nachmittage besonders gut gedeihen.

Die dorfeigene Turnhalle – fotografiert von Julian Schiemann

Aber zurück zur zentralen Rolle, die Haus G spielt. Neben der schon erwähnten Badmintonhalle verfügt Haus G auch über weitere besondere Räumlichkeiten. Hier gibt es den Lernraum, der Rückzugsort für die fleißigen Dorfbewohner und während der Klausurphase wohl der am dichtesten bevölkertste Ort im Dorf. Wenn man doch nur nicht so gut auf den Dorfacker gucken könnte, um sich abzulenken. In der Halle wurde schon viele erbitterte Badmintonduelle ausgetragen und beim Public Viewing während der WM 2014 der vierte Stern gefeiert. Eine Tischtennisplatte und ein Flügel erweitern das Freizeitangebot in der Halle. Außerdem tagt hier die Dorfversammlung.

Photo booth Bar Haus G – fotografiert von Julian Schiemann

Haus G hat einen Musikkeller mit Schlagzeug, einen Fitnessraum und eine Sauna. Nicht zu vergessen natürlich die Haus G-Bar, die größte Bar im Dorf und deswegen (Gott sei dank) nicht ganz so häufig in Betrieb wie die anderen Dorfbars. Das Dorf feiert hier seine größten Partys aus wie etwa zu Anfang des Semesters die „Klang am Hang“ Party. Die leistungsstarke Dorfanlage lädt uns Hausbewohner dann auch trotz frühmorgentlicher Vorlesung zur Teilnahme ein.

Haus G Vorderseite und Dorfhalle Aachen – fotografiert von Julian Schiemann

In den vielen Jahren, die seit der Kernsanierung von Haus G vergangen sind hat sich eine gute Gemeinschaft im Haus gebildet, und mittlerweile werden auch einige Traditionen gepflegt. Es gibt ein allweihnachtliches Gänseessen, den unvergesslichen Neulingsabend und vor jeder Huasversammlung auch ein „Hausfressen“; jeder Hausbewohner steuert ein Gericht bei. Seit kurzem hat sich ein herrlich spießiges sonntägliches Tatort-Gucken etabliert, zu dem wir ab und an auch gemeinsam kochen. Inzwischen können wir uns auch günstig im Getränkekeller an Bier und anderen Getränken bedienen. Von daher, ob Dörfler, Exler oder einfach nur Besucher, kommt vorbei, denn Haus G ist und bleibt das Gemeinschaftshaus.