Haus G

Photo booth Bar Haus G – fotografiert von Julian SchiemannAn uns führt kein Weg vorbei. Haus G liegt im Zentrum des Studentendorfs und unterscheidet sich von den anderen Häusern durch den Anbau der Badmintonhalle. Dadurch haben wir allerdings auch die wenigsten Wohnplätze im Dorf (16). An der Ostseite haben wir (demnächst wieder) eine schöne Wiese mit Blick auf den Sportplatz und den Lousberg, die sich hervorragend zum Grillen und Hang-Out eignet. Die Westseite besticht durch eine gute Sicht auf die Dorfmitte und damit natürlich auf das Dorfgeschehen. Die Küche ist ein guter Ort, sich mit den Mitbewohnern auszutauschen und das rege Treiben im Dorf zu kommentieren. Wer es etwas ruhiger mag, kann sich im Clubraum auf eine Couch chillen und fernsehen. Mangels direkten Tageslichts herrscht im Clubraum ewige Dämmerung, in welcher faule Nachmittage besonders gut gedeihen.

Aber zurück zur zentralen Rolle, die Haus G spielt. Neben der schon erwähnten Badmintonhalle verfügt Haus G auch über weitere besondere Räumlichkeiten. Hier gibt es den Lernraum, der Rückzugsort für die fleißigen Dorfbewohner und während der Klausurphase wohl der am dichtesten bevölkertste Ort im Dorf. Wenn man doch nur nicht so gut auf den Dorfacker gucken könnte, um sich abzulenken. In der Halle wurde schon viele erbitterte Badmintonduelle ausgetragen und beim Public Viewing während der EM 2012 gejubelt und getrauert. Eine Tischtennisplatte und ein Flügel erweitern das Freizeitangebot in der Halle. Außerdem tagt hier die Dorfversammlung.

Haus G Vorderseite und Dorfhalle Aachen  – fotografiert von Julian SchiemannHaus G hat einen Musikkeller mit Schlagzeug, einen Fitnessraum (under construction) und eine Sauna. Nicht zu vergessen natürlich die Haus G-Bar, die größte Bar im Dorf und deswegen (Gott sei dank) nicht ganz so häufig in Betrieb wie die anderen Dorfbars. Fachschaften und Hochschuleinrichtungen, aber auch private Mieter feiern hier bis in die Morgenstunden. Aber auch die Dörfler selbst richten hier Partys aus wie etwa die S.A.U.F.³. Die leistungsstarke Dorfanlage lädt uns Hausbewohner dann auch trotz frühmorgentlicher Vorlesung zur Teilnahme ein.

In den sechs Jahren, die seit der Kernsanierung von Haus G vergangen sind hat sich eine gute Gemeinschaft im Haus gebildet, und mittlerweile werden auch einige Traditionen gepflegt. Es gibt ein allweihnachtliches Gänseessen und gelegentlich auch ein „Hausfressen“; jeder Hausbewohner steuert ein Gericht bei. Seit kurzem hat sich ein herrlich spießiges sonntägliches Tatort-Gucken etabliert, zu dem wir ab und an auch gemeinsam kochen. Inzwischen können wir uns auch günstig im Getränkekeller an Bier und anderen Getränken bedienen. Von daher, ob Dörfler, Exler oder einfach nur Besucher, kommt vorbei, denn Haus G ist und bleibt das Gemeinschaftshaus.

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